Rechtsschutzversicherung Tests

In 2016 wurde bisher nur die Verkehrsrechtsschutzversicherung von Stiftung Warentest getestet. Diesen Test finden Sie weiter unten. Des Weiteren gibt es einen ausführlichen Rechtsschutz Test aus März 2016 von ServiceValue, diesen finden Sie direkt im nächsten Absatz

Aktueller Rechtsschutz Test von 3/2016

Die drei besten RechtsschutzversicherungenDie Advocard ist laut ServiceValue Rechtsschutzversicherung Vergleich 2016 der Anbieter mit den zufriedensten Kunden. Für den „Service-Atlas Rechtsschutzversicherung 2016“ wurden 2.295 Rechtsschutzversicherte nach der Zufriedenheit mit ihrem Anbieter befragt. Bewertet wurden die Rechtsschutz-Anbieter in den vier Teilkategorien Produkte, Kundenbetreuung, Kundenservice und Preis-Leistungsverhältnis. Auf die vier Kategorien verteilten sich insgesamt 28 Servicemerkmale, die jeweils auf einer Skala von 1 bis 5 nach dem Schulnotenprinzip eingestuft wurden.

Kunden von sechs der untersuchten 20 größten Rechtsschutz-Anbieter bewerteten ihren Rechtsschutzversicherer in der Gesamtwertung mit der Bestnote „sehr gut“. Testsieger im Bereich Kundenzufriedenheit ist die Advocard, dicht gefolgt von der Allianz. Auch Kunden von LVM, ADAC Rechtsschutz, Concordia und VGH zeigten sich rundum zufrieden, sodass diese Anbieter ebenfalls die Gesamtnote „sehr gut“ erhielten.

Bewertung von Stiftung Warentest für Rechtsschutzversicherungen

Stiftung Warentest veröffentlichte im November ´14 einen größeren Rechtsschutzversicherung Test. In der Finanztest (Ausgabe 12/2014) wurden 55 Tarife für Rechtsschutzversicherungen getestet. Mit dabei waren Rechtsschutz-Angebote für Arbeits- Verkehr- sowie Privatrechtsschutz. Von den 55 getesteten Rechtsschutz-Tarifen wurden 22 Angebote als „gut“ bewertet.

Eine gute und empfehlenswerte Rechtsschutzversicherung gibt es laut Stiftung Warentest bereits für weniger als zwanzig Euro im Monat. Angebote mit ähnlichen Leistungen kosten im Test teilweise mehr als das doppelt. Im Rechtsschutzversicherung Test der Finanztestausgabe Dezember 2014 wurden folgende Tarife Testsieger:

  • „Privat“ der Allrecht Deurag
  • „Premium“ der DAS
  • „Aktiv Premium“ der ARAG
  • „Basis – RisikoPlus – Rundum Sorglos“ der HDI-Roland

Obwohl im Rechtsschutz Test der Stiftung Warentest 2014 viele Tarife als „gut“ bewertet wurden, konnte kein Angebot die Tester zu 100% überzeugen. Kein Rechtsschutzversicherungstarif übernimmt die Kosten in allen Fällen. Stiftung Warentest empfiehlt hier eine Zusatzvereinbarung, je nach Bedarf, mit dem Versicherer abzuschliessen.

Wem die Rechtsschutzversicherung Kosten zu teuer sind, kann über eine Anpassung der Selbstbeteiligung etwas Geld sparen. Im Test haben die Prüfer eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150,- Euro angenommen. Je höher dieser Anteil, desto günstiger werden die Tarife. Beteiligen Sie sich mit 250,- Euro an den Kosten, so sinkt der jährliche Beitrag um ca. 30,- Euro für empfehlenswerten Rechtsschutz-Tarife.

Verkehrsrechtsschutz Testergebnisse bei Stiftung Warentest 2016

In der Ausgabe Finanztest 1/2016 hat Stiftung Warentest die besten Verkehrsrechtsschutz-Versicherungen vorgestellt. Ein solcher Schutz wird häufig auch in Kombination mit Privat- und Berufsrechtsschutz angeboten. Wer jedoch nur im Straßenverkehr abgesichert sein möchte, hat mit der Einzelpolice eine günstige Alternative. Ein sehr guter Verkehrsrechtsschutz ist mit einem vereinbarten Selbstbehalt für Singles etwa ab sechs Euro im Monat und für Familien für unter 10 Euro zu haben.

Die Gegenleistung der Versicherer fällt laut Stiftung Warentest groß aus: „Viel Schutz für wenig Geld“, so lautet das Fazit des Verkehrsrechtsschutz-Vergleichs 2016. Das finanzielle Risiko bei einem Gerichtsstreit sei um ein Vielfaches höher. Bei einem Streitwert von beispielsweise 1.000 Euro kommen in dritter Instanz Kosten in Höhe von 2.600 Euro zu. Deshalb ist die Rechtsschutzversicherung sinnvoll.

Die Branche erhält in dem Test ein gutes Zeugnis. Von 114 untersuchten Tarifen überzeugen 99 mindestens mit der Note gut. 24 Angebote bewertete Stiftung Warentest mit der Bestnote. Die Experten prüften die Versicherungsbedingungen der Unternehmen sowohl für Single- als auch Familien-Policen. Beim Verkehrsrechtsschutz für mehrere Personen gingen die Tester entweder von einem oder mehreren Fahrzeugen aus, bei Alleinstehenden von einem oder keinem Auto oder Motorrad. In allen Teilbereichen setzten sich die Advocard und Allrecht/Deurag an die Spitze. Auch die Württembergische war in drei von vier Fällen geteilter Testsieger, eignet sich allerdings nicht für Versicherte ohne eigenes Fahrzeug.

Bester Verkehrsrechtsschutz für Familien und Singles mit Auto

Versicherer

Tarif

Note

Advocard

§ 23

0,9

Allrecht / Deurag

§ 21.1 (Pauschal) bzw. § 21 (Einzel)

0,9

Württembergische

(21 bzw. 21.8) Premium

0,9

Bei den Angeboten für Singles ohne eigenes Fahrzeug teilen sich Advocard und Allrecht/Deurag ebenfalls die ersten beiden Plätze. Auf den dritten Platz kommt die Auxilia (Flex), die mit der Note 1,1 auch in den anderen drei Fällen eine sehr gute Alternative darstellt und zudem in vielen Fällen etwas günstiger ist. Durch ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis fallen quer durch den ganzen Test unter anderem außerdem auch die Deurag (mit sehr gut bewertet) und WGV bzw. WGV Himmelblau (mit gut benotet) auf.

Neuster Rechtsschutz Test 2015 von DISQ

Das Deutsches Institut für Service-Qualität hat 2015 einen Rechtsschutzversicherung Test durchgeführt und günstige Kombitarife getestet, die Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz beinhalten. In dem Test hat sich herausgestellt, dass es gerade im günstigen Einsteigersegment enormes Einsparpotenzial gibt. Bei den Tarifen ohne Selbstbehalt waren Einsparungen von bis zu 212 Euro (ca. 56 Prozent) im Jahr möglich. Bei Tarifen mit 150 Euro Selbstbehalt waren es immer noch 158 Euro( ca. 50 Prozent).

Testsieger wurde die ÖRAG mit dem Tarif „Bausteinkombination PVB“. Auch in der Teilkategorie Leistungsanalyse belegt die ÖRAG den Spitzenplatz. Die Teilkategorie Kostenanalyse entschied die ARAG für sich, die in der Gesamtwertung auf Rang zwei steht, gefolgt von der Auxilia auf dem dritten Platz. Ausführliche Informationen zum Test finden Sie auch in unserem Newsbeitrag.

Weitere Rechtsschutz-Tests von Finanztest und Stiftung Warentest

Die Zeitschrift Finanztest hat bereits in ihrer Ausgabe 01/2012 die Leistungen und Prämien von 54 Angeboten in einem Rechtsschutzversicherung Test untersucht und miteinander verglichen. Dabei zogen die Prüfer ein durchaus positives Fazit. So bieten die Versicherer wieder vermehrt gute Rechtsschutzversicherungen an. Untersucht wurden Angebote, die einen Privatrechtsschutz-, eine Arbeitsrechtsschutz– und eine Verkehrsrechtsschutzversicherung beinhalten. Zudem wurden auch die Tarife für einen Mietrechtsschutz abgefragt.

Die besten Angebote für eine Kombination aus Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz waren:

  • DAS Premium
  • HDI Direkt Risiko Plus mit Rundum sorglos
  • HDI Gerling Risiko Plus mit Rundum sorglos

Mit einer Jahresprämie zwischen 342 und 403 Euro sind die Policen der Rechtsschutz Testsieger jedoch nicht gerade günstig. Nur unwesentlich schlechter mit einer jährlichen Prämie von 232 Euro jedoch wesentlich günstiger ist die WGV Versicherung mit dem Tarif Optimal. Es handelt sich dabei allesamt um Familientarife, bei denen Partner und Kinder mitversichert sind. Unverheiratete Paare sollten darauf achten, dass der Partner namentlich im Versicherungsvertrag aufgeführt wird. Alle Rechtsschutz Testsieger übernehmen die Anwaltskosten bereits beim Widerspruch. Dies gilt sowohl für das Steuer- wie auch das Sozialrecht. Mehr dazu kostenpflichtig direkt bei Finanztest.

 

ARAG bester Rechtsschutzversicherer bei DISQ

Das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) hat im Februar 2013 einen umfangreichen Test der Rechtsschutzversicherungen von 15 Assekuranzen unter die Lupe genommen. Dabei wurden große Unterschiede bei Leistungen und Prämien festgestellt. Bei der Tarifanalyse ergaben sich Preisspannen von bis zu 65 Prozent. Allerdings kommt es bei den besonders günstigen Policen zu teilweise erheblichen Leistungseinschränkungen. In das Gesamtergebnis flossen zu 60 Prozent die Leistungen und zu 40 Prozent die Prämien mit ein.

Für den Bereich Privat, Beruf und Verkehr wurde ARAG Rechtsschutzversicherung als „bester Rechtsschutzversicherer 2013“ ausgezeichnet. Der Versicherer bot die mit Abstand günstigsten Tarife ohne Selbstbeteiligung an. Diese waren teilweise sogar günstiger als die meisten Policen mit einem Selbstbehalt. Auf dem zweiten Platz landete die DEVK Versicherung, welche die günstigsten Tarife für einen Rechtsschutz mit 150 Euro Selbstbeteiligung anbot. Allerdings gilt für verschiedene Rechtsbereiche eine höhere Selbstbeteiligung von bis zu 400 Euro. Als dritter Anbieter konnte die BGV mir sehr günstigen Beiträgen glänzen. Was die Leistungen betrifft, wurde die Rechtsschutz Union Testsieger. Die Versicherten müssen hier jedoch eine deutlich höhere Prämie bezahlen.

Rechtsschutzversicherung Testergebnisse bei Ökotest

Die Zeitschrift Ökotest hat in der Ausgabe 02/2011 ebenfalls zahlreiche Rechtsschutzversicherungen getestet und dabei eine hohe Leistungsdichte festgestellt. Gleichzeitig kamen die Prüfer zu dem Ergebnis, dass ein leistungsstarker Rechtsschutz nicht zwangsläufig auch teuer sein muss. Von 43 getesteten Rechtsschutz-Tarifen konnten sich 29 auf dem 1. Rang platzieren. Der günstigste Tarif wurde dabei schon weniger als 200 Euro jährlich angeboten.

Die höchste Punktzahl erreichten:

  • Privatrechtsschutz der Auxilia
  • Privatrechtsschutz inkl. Spezial-Straf-Rechtsschutz der Auxilia
  • Tarife Expert + Prestige des Deutschen Mieterbund
  • Tarife Expert + Prestige inklusive Spezial-Straf-Rechtsschutz des Deutschen Mieterbund

Die genannten Angebote erhielten im Test 73 von 84 möglichen Punkten. Die Auxilia Rechtsschutzversicherung bot trotz umfassender Leistungen ein unterdurchschnittliches Preisniveau. Die jährliche Prämie lag zum Testzeitpunkt bei 246 Euro. Teuerster Anbieter auf dem 1. Rang war die Roland Rechtsschutzversicherung mit einer Jahresprämie von 406 Euro.

Ebenfalls auf dem 1. Rang landeten unter anderem:

  • Badische Versicherung mit dem Tarif proComfort
  • DAS mit dem Tarif Optimal
  • VHV mit dem Tarif 2010 Plus
  • Degenia mit dem Tarif Premium

Um auf den 1. Rang zu kommen wurden von Ökotest umfangreiche Mindestanforderungen gestellt. Hierzu gehört unter anderem ein Beratungsrechtsschutz im Familien- und Erbrecht, Rechtsschutz im Vertag- und Sachenrecht sowie ein Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz.

Marktstudie Rechtsschutzversicherer durch Innosystems

Das Analysehaus Innosystems hat bei seiner “Marktstudie Rechtsschutzversicherung 2012“ insgesamt 13 Tarife mit dem bestmöglichen Rating „A Stern Stern“ versehen. Darunter befanden sich sechs Tarife von Konzeptanbietern und sieben Tarife von Versicherern. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bot die Ideal Versicherung. Allerdings wird der Rechtsschutz nur für Personen ab 40 Jahren angeboten. Auf Platz zwei folgte der Tarif „Family Protect“ vom Konzeptanbieter Dema, der von jedermann abgeschlossen werden kann. Dritter wurde die Degenia Versicherung mit ihrem Angebot „Classic“.

Weitere Angebote mit der Bewertung „A Stern Stern“:

  • Tarif „Premium“ von Degenia
  • Tarife „Magnum“ und „Maximum“ von Docmura
  • Tarif PVHB“ von ÖRAG
  • Tarif Optimal von WGV

Negativ bewertet wurden Angebote, die trotz einer relativ hohen Prämie nur einen schwachen Versicherungsschutz bieten. Hierfür vergaben die Tester das Rating „B-“. Hierzu gehört beispielsweise die Allianz mit dem Tarif „Kompakt“ oder die DA mit ihrem Angebot „ARB 2010“.

Rechtsschutz Testsieger bei Focus Money

Die Zeitschrift Focus Money hat in ihrer Ausgabe 11/2012 insgesamt 21 Premiumtarife mit einem umfassenden Versicherungsschutz untersucht und anhand 20 unterschiedlicher Kriterien miteinander verglichen. Sobald eines der Kriterien erfüllt wurde, vergaben die Tester hierfür einen Punkt. Für die Kriterien „Erweiterter Beratungsrechtsschutz“ und „Jahresbeitrag“ gab es jeweils bis zu 3 Punkte.

Zu den weiteren Kriterien gehörten unter anderem:

  • Höhe der Versicherungssumme
  • Kostenübernahme für eine Mediation
  • Opferrechtsschutz
  • Widerspruchsverfahren im Steuer- und Sozialrecht
  • Telefonische Rechtsberatung

Testsieger wurde die Roland Versicherung mit dem Tarif „KompaktPlus“. Das Angebot erzielte beim Test 21 Punkte.

Auf die weiteren Plätze kamen:

  1. Alte Leipziger mit Top-Rundum-Paket (20 Punkte)
  2. DAS Rechtsschutz Premium (20 Punkte)
  3. DMB mit dem Tarif „Premium“ (20 Punkte)
  4. LVM Privat-Kombi-55Plus (19 Punkte)
  5. HUK-Coburg* mit dem Tarif Plus (19 Punkte)
  6. Deurag mit dem Tarif SB-Vario MAXIMAL (18 Punkte)

*nicht im Rechner enthalten – bitte Anbieterseite besuchen
Weitere Tests zur Rechtsschutzversicherung - Brille mit BlattBerücksichtigt wurden ausschließlich Top-Tarife mit den jeweils benötigten zusätzlichen Bausteinen. Auf diese Weise ließen sich die Angebote mit den sogenannten Rundum-Sorglos-Paketen vergleichen. Beim Rechtsschutz Vergleich unberücksichtigt blieben Direktversicherer sowie Spezialanbieter wie der ADAC.

Rechtsschutz Test der Zeitschrift „Geldidee“

Die Zeitschrift „Geldidee“ hat die Leistungen und Prämien von 9 Rechtsschutzversicherungen miteinander verglichen. Auch hier wurden teilweise deutliche Leistungsunterschiede festgestellt. Testsieger wurde der Anbieter Advocard mit dem Tarif „PBVW+XL“. Positiv hervorgehoben wurde unter anderem, dass Advocard auch die Kosten für eine Studienplatzklage übernimmt. Dies macht den Tarif insbesondere für Familien mit erwachsenen Kindern interessant. Dazu profitieren Versicherte von einem Schadenfreiheitsrabatt mit Beitragsreduzierung.

Auf die weiteren Plätze kamen:

  • DAS Premium
  • Auxilia JurPrivat
  • Roland KompaktPlus
  • Alte Leipziger RS-Union TopStar
  • DMB Prestige

Ohne Rechtsschutzfall erhalten Versicherte nur bei Advocard und DAS Premium einen vereinbarten Versicherungsschutz. Die Tarife auf den ersten drei Plätzen bieten eine Versicherungssumme von mindestens 200.000 Euro außerhalb Europas. Wer öfters im außereuropäischen Raum unterwegs ist, sollte dieses Kriterium bei einem Vergleich unbedingt berücksichtigen.

Mit Verabschiedung des Kostenmodernisierungsgesetzes sind die Anwalts- und Gerichtsgebühren zum 01.08.2013 kräftig gestiegen. Wer anwaltliche Hilfe benötigt oder sein Recht gerichtlich durchsetzen möchte, muss nun mit deutlich höheren Kosten rechnen. Dies macht den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung noch wichtiger. Da die Leistungen und Prämien der Versicherer stark voneinander abweichen, ist es wichtig, die Angebote genau miteinander zu vergleichen. Die Testberichte von Verbraucherzeitschriften und unabhängigen Instituten bieten dabei einen guten Überblick über leistungsstarke Tarife.
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